Die Tutoren am SGT

Bericht vom Schuljahr 2010/2011

Die Tutoren aus den 9. bis 12. Klassen sollen den „Neulingen“ helfen, sich leichter in das Schulleben am Stiftland-Gymnasium einzufinden.

Anfang Oktober fand das erste große Ereignis für ein gegenseitiges Kennenlernen von Schülern, Lehrern und Tutoren statt: die dreitägige Fahrt der fünften Klassen nach Ihrlerstein/Kehlheim. Für einige Schüler war das eine „Bewährungsprobe“, da sie zum ersten Mal ohne Eltern unterwegs waren.

Dieses Ziel fuhren wir heuer das erste Mal an, da im Herbst das Wetter unzuverlässig sein kann und wir einen Ort suchten, wo auch bei Regen interessante Angebote in Anspruch genommen werden können. Insofern war diese Fahrt nicht nur für die Fünftklässler „Neuland“. Das abwechslungsreiche, nicht zuletzt von den Tutoren betreute, Programm (Wanderungen, Besichtigungen, Stadtrallye, bunter Abend, etc.) wurde zu einem wichtigen Meilenstein für das soziale Zusammenwachsen der Schüler.

Ende Oktober organisierten die Tutoren mit viel Liebe eine Halloween-Party. Dazu wurde der Mehrzweckraum „gruselig“ dekoriert und neben „blutigem“ Sauerkirschsaft konnten die Schüler von den Tutoren selbst gebackene Muffins und anderen Leckereien probieren. Neben vielen Spielen fand auch ein Kostümwettbewerb statt, wobei die Jury einige Mühe hatte, unter all den fantasievollen Verkleidungen einen Sieger zu ermitteln.

Helloween-Party
Gruseliges Buffet bei der Helloween-Party Gewinner beim Kostüm-Wettbewerb

Am 5. Dezember besuchten dann einige Tutoren - wirkungsvoll und überzeugend als Nikolaus, Krampus und Engel verkleidet - die 5. und 6. Klassen, um aus dem „geheimnisvollen goldenen“ Buch - die Informationsquelle wird hier nicht verraten - zu loben, dem „schwarzen“ zu tadeln und anschließend (ermöglicht durch eine großzügige Spende des Elternbeirats) Süßigkeiten zu spendieren.

Nikolaus bei einer fünften Klasse

Ein weiterer Höhepunkt war der Unterstufenfasching, der wieder von den Tutoren gestaltet wurde. Bei gekonnter Moderation - allen voran Julian Mühlmeier (Q11) - tanzten und spielten die Schüler, auch erkundeten sie mit einer Polonaise das neue Schulhaus. Alle - auch manche Lehrer - hatten sich sehr kreativ verkleidet. Die Resonanz der teilweise recht erhitzten Schüler war durchweg positiv.

Unterstufen-Fasching 2011 am SGT

Letztlich bleibt zu erwähnen, dass die Angebote für die Unterstufe ohne den kreativen und selbstlosen Einsatz der Tutoren nicht denkbar (gewesen) wäre - zumal sie sich zudem in den Mittagspausen um die Schüler kümmerten -, sei es durch Hausaufgabenbetreuung, Beratung oder Spiele, wodurch ebenfalls ein Zusammenhalt unsere „Kleinen“ gefördert wurde. Die Beliebtheit dieser engagierten Schüler wird auch beim bloßen Zuhören deutlich. So werden manche etwa als „Papa“ bezeichnet. Als Belohnung durften die Tutoren einen Tag in Nürnberg verbringen.

S. Müller