Biologie am Stiftland-Gymnasium

Nicht nur auf der Blumenwiese ist Biologie gefragt. Genetischer Fingerabdruck, Stammzellenforschung, Präimplantationsdiagnostik (PID), „Genfood“, Gentherapie, Psychopharmaka – dies ist nur eine kleine Auswahl der biologischen Begriffe, mit denen man sich heutzutage beim Lesen einer Tageszeitung häufig konfrontiert sieht. Ohne solide biologische Grundbildung ist es kaum möglich, die dabei angesprochenen alltags- und gesellschaftsrelevanten Fragestellungen kritisch reflektieren und beurteilen zu können. Die Fortschritte in vielen Bereichen der biologischen Forschung sind rasant und ihre Ergebnisse berühren uns nicht selten unmittelbar in Bezug auf unsere Gesundheit, in unserem Selbstverständnis als Mensch und in unserem Verständnis von Leben allgemein.

Der Biologieunterricht sollte somit den Schülern ein anschlussfähiges Wissensfundament und methodische Fertigkeiten zur selbstständigen Weiterbildung vermitteln sowie darüber hinaus ihre Neugier wecken und erhalten, so dass die Schüler bereit sind, künftige Entwicklungen zu verfolgen und auch in der Lage sind, sie zu bewerten.

Um diesem Anspruch am gerecht zu werden, unterstützen sich die Fachlehrer am Stiftland-Gymnasium gegenseitig und stehen seit dem Schuljahr 2004/05 durch die Teilnahme der gesamten Fachschaft am Programm SINUS und dessen Folgeprogrammen (Fibonacci, Delta Plus) auch mit Kollegen anderer Schulen in Erfahrungsaustausch. Im Rahmen dieses Programms finden seither pro Jahr in der Regel drei Fortbildungsveranstaltungen statt mit dem Ziel der Steigerung und Sicherung der Qualität des Unterrichts durch intensive Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften.